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Der gestohlene Hummer

 

Die kleine Britta war mit ihrer Mama in der Küche des großen alten Bauernhofes den schon Brittas Opa zu einem Ferienhaus umgebaut hatte. Der alte Bauernhof lag in einem kleinen Waldstück ganz nahe an der Nordsee. Dort verbrachten sie und ihre Eltern wie jedes Jahr die Weihnachtstage. Die beiden backten gerade Weihnachtsplätzchen für sich und die vielen Familienmitglieder die jedes Jahr kurz vor Weihnachten zu Besuch kamen um mit Britta und ihren Eltern die Weihnachtstage zu verbringen. Das hat Tradition und so hat es die Familie schon gemacht, als Brittas Opa und Oma noch lebten. Da brauchte man eine ganz schön große Menge an Plätzchen. Es kamen nämlich Tante Gerda und ihre Schwester Hilde,

„Winterzauber“ mit Basar des Jugend- und Familiendienstes

 


 

Sowohl die Kleinen als auch die Großen stellten auf der Bühne musikalisches Können unter Beweis. Fotos: Hinrichs

-mhi- RHEINE. Kurz bevor es in der Weihnachtszeit zum gemütlichen und besinnlichen Abschnitt des Jahres kommt, veranstaltete der Jugend- und Familiendienst in Rheine traditionell seinen Weihnachtsbasar. Unter der Überschrift „Winterzauber beim Jfd“ hatten die zahlreichen Besucher die Gelegenheit, passende zu Jahreszeit gestaltete Gegenstände wie Tischdecken, Kissen oder einen Weihnachtslikör zu kaufen. Zudem gab es natürlich auch ein Café, in dem sich die Anwesenden mit Kaffee und Kuchen stärkten.

Teamwork wird großgeschrieben


Ingenieur Thomas Oechtering zeigte den Emsland-Schülern einen Plan, in dem die akustischen Auswirkungen der neuen Straße und der Eisenbahn-Unterführung in Altenberge farblich verzeichnet sind. Foto: privat

RHEINE. „Teamwork“ steht in Großbuchstaben auf der Folie und überdeckt die Aufzählung der Berufe der Menschen, die an einer Umgehungsstraße inklusive Eisenbahnunterführung im Kreis-Steinfurt mitgearbeitet haben. In der ersten Novemberwoche bekam der Physikdifferenzierungskurs Klasse 9 am Emsland-Gymnasium Besuch von Thomas Oechtering, der als Ingenieur beim Kreis Steinfurt arbeitet und unter anderem Brücken konstruiert.


Der Vorstand der Fördervereins Waldhügel mit (v.l.n.r.) Reinhard Hundrup, Andreas Greiwe, Ulla und Frank Blumenthal stellte zusammen mit Dirk Kraft und Tobias Brüggemann die neue Infotafel an der Hessenschanze vor. Foto: Franke

-jfr- RHEINE. Die neue Infotafel, die die Besucher des Naturschutzgebietes Waldhügel über die Bedeutung der Naturfläche Hessenschanze informiert, wurde am vergangenen Samstag eingeweiht. Die große Tafel ist an der Ecke Kammstraße/Eckener Straße zu finden. Auf einem großen Satellitenbild des Gebietes, das zur Orientierung dienen soll, sind neben Sitz- und Ruhebänken sowie nah gelegenen Bushaltestellen auch überregionale Wanderwege gekennzeichnet. Auf der linken Seite des Infoschildes werden einzelne Kernmerkmale wie die „Schanzenanlage der Hessen“ genauer erklärt. Es handelt sich bei der Infotafel bereits um die dritte im Bereich des Waldhügels. An zwei weiteren Standorten wurden ebenfalls neue Infoschilder angebracht.

Nabenschaltung von innen betrachtet


Workshop Firma Krone: Die Schüler bauen ein Maschinenteil nach technischer Zeichnung zusammen.

RHEINE. „Dash“ geht gerne in den Zoo und sein Lieblingsgericht sind „Pommes“. Nichts Besonderes? Na ja, bei „Dash“ handelt es sich um einen Roboter. Zusammen mit Studierenden der Fachhochschule Münster kam „Dash“ kürzlich zum Emsland Gymnasium, wo sich die Schüler der Jahrgangsstufe 9 bei einer Mint-Ralley den naturwissenschaftlichen, technischen und informationstechnischen Fächern widmeten.

Emsland-Schüler räumen ab

RHEINE/DORTMUND. Die Schüler des Emsland-Gymnasiums haben bei einem Besuch der Technischen Universität (TU) Dortmund Erfolge gesammelt. Am Freitag gewannen gleich drei Teams aus Rheine beim Schülerwettbewerb der TU und setzten sich somit erfolgreich gegen die Konkurrenz von anderen Schulen durch.

Menschlichkeit und Miteinander


Die ehrenamtlichen Begleiterinnen vom Besuchsdienst lieben, was sie tun. Sie engagieren sich für ein menschliches Miteinander.

RHEINE. Bereits seit mehr als eineinhalb Jahren sind sie ehrenamtlich aktiv: die Frauen vom Besuchsdienst des Bürgertreffs Rheine Süd-West. Und die Aufgabe der Damen ist eine enorm wichtige, die vor allem die Menschlichkeit und das Miteinander in den Fokus rückt: Sie besuchen meist einmal wöchentlich in den Stadtteilen Dorenkamp und Dutum alleinstehende ältere Menschen, die Kontakt wünschen und sich über jeden Besuch freuen.

Fünfjähriges Jubiläum des Kinderfestes im Stadtteil Dutum/ Dorenkamp

Mathis Sievers

RHEINE. Hüpfburg, Kinderkarussell und vieles mehr – klingt nach viel Spaß für Kinder. Ein Flohmarkt dazu? Eine gute Konstellation, die alle Altersschichten anspricht. Das Fest der Interessengemeinschaft (IG) Dutum-Dorenkamp bot genau das. Am Sonntag kamen daher viele Bewohner des Stadtteils auf dem Pfarrer-Bergmannshoff-Platz zusammen, um das umfangreiche Angebot selbst auszuprobieren. Auch Bürgermeister Peter Lüttmann lobte das abwechslungsreiche Programm in seiner Eröffnungsrede.

Das Kinderfest fand dieses Jahr bereits zum fünften Mal statt. Und auch diesmal stiegen die Besucherzahlen weiter an, wie der Vorsitzende der IG, Reinhard Hundrup, sagte. Man könne sehen, dass jedes Jahr mehr Besucher das Fest besuchen würden, sagte er. Dies scheint an der Vielfalt des Festes zu liegen.

So tobten sich die Kleinen an zahlreichen Ständen aus. Egal ob Hüpfburg, Eisstockschießen, Kinderkarussell, Basteln oder Schminken – für jeden der jungen Besucher war etwas dabei. Die Großen bevorzugten da eher den Flohmarkt. Dort boten die Bewohner des Stadtteils an mehr als 40 Ständen alles von Schuhen über Angelzubehör bis hin zu CD-Playern an.

Die Besucher freuten sich über das bunte Warensortiment und der eine oder andere nahm ein Schnäppchen mit nach Hause – getreu dem Motto: vom Stadtteilbewohner für den Stadtteilbewohner. „Egal, welche Religion: Wir freuen uns, hier gemeinsam dieses Fest mit den Kindern zu feiern“, betonte auch Georg Kleemann, Pastoralassistent der Elisabethgemeinde, in deren Kirche zuvor die Eröffnungsmesse stattgefunden hatte.

Die Angebote an den Ständen wurden von Bühnenvorführungen ergänzt. Dort sorgten die Kinder aus dem Stadtteil für Unterhaltung. So hatten die Schüler der Edith- Stein-Grundschule zuvor ein Musical eingeübt und führten dieses nun vor. Auch die Kinder vom Verein „Neubürger Rheine“ zeigten, was sie geübt hatten. „Wir wollen den Kindern die Möglichkeit, bieten, zu zeigen, was sie ausmacht und was sie geübt haben. Außerdem wollen wir die Vielfältigkeit des Stadtteils zeigen“, erklärte Hundrup.

Auch die Stadtgarde, die Kardinal-von-Galen-Grundschule und weitere Vereine beteiligten sich. Groß und Klein schauten aufmerksam zu und waren sichtlich begeistert. Vor allem, als der Zauberer mit dem Namen „Magic Wobo“ seine Tricks zeigte. Obwohl „Wobo“ bereits seit Jahren dabei ist, war das durchmischte Publikum überaus begeistert. Bei all dem Trubel hatten die Organisatoren natürlich auch an die Verpflegung gedacht. So boten die Messdiener der Gemeinde St. Elisabeth zur großen Freude der Kleinen Popcorn und Zuckerwatte an. Auch Waffelliebhaber kamen am Stand des Etus Rheine nicht zu kurz.

Alles in allem bot sich den Stadtteilbewohnern am Sonntag also ein buntes Fest, in dessen Rahmen die Vielfalt großgeschrieben wurde. Man darf gespannt sein, mit welchen Angeboten die Veranstalter im kommenden Jahr aufwarten werden.

„Egal, welche Religion: Wir freuen uns, hier gemeinsam dieses Fest

zu feiern.“

Georg Kleemann, Pastoralassistent

Mathis Sievers

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 28.05.2019, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
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