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Menschlichkeit und Miteinander


Die ehrenamtlichen Begleiterinnen vom Besuchsdienst lieben, was sie tun. Sie engagieren sich für ein menschliches Miteinander.

RHEINE. Bereits seit mehr als eineinhalb Jahren sind sie ehrenamtlich aktiv: die Frauen vom Besuchsdienst des Bürgertreffs Rheine Süd-West. Und die Aufgabe der Damen ist eine enorm wichtige, die vor allem die Menschlichkeit und das Miteinander in den Fokus rückt: Sie besuchen meist einmal wöchentlich in den Stadtteilen Dorenkamp und Dutum alleinstehende ältere Menschen, die Kontakt wünschen und sich über jeden Besuch freuen.

Rund zwei Stunden dauert ein solcher Besuch. Dann wird erzählt, von heute und früher. Man macht Gesellschaftsspiele, geht spazieren, trinkt Kaffee, löst Rätsel, liest vor und hört einander zu. Es gibt viele Möglichkeiten, die gemeinsame Zeit zu verbringen. Dabei werden die Wünsche und Interessen der

Besuchten nach Möglichkeit berücksichtigt.

Fragt man die Frauen vom Besuchsdienst nach ihrer Motivation für ihren ehrenamtlichen Dienst und nach ihren bisherigen Erfahrungen, so erzählen sie gern von ihrem Alltag als Ehrenämt-lerinnen. „Der Umgang mit den älteren Menschen gefällt mir. Ich schenke etwas Zeit und bekomme Herzlichkeit und Dankbarkeit zurück“, sagt etwa eine der Freiwilligen. Eine andere berichtet, es sei „ein gegenseitiges Geben und Nehmen, das einander froh macht“.

„Ich freue mich immer auf den nächsten Besuchstag“, erzählt eine weitere Dame des Besuchsdienstes. Einig sind sie sich alle: Es sind freundschaftliche Beziehungen entstanden. Und: „Es ist schön, gemeinsam etwas zu tun. Gemeinsam ist doch schöner als einsam!“, betonen die Frauen.

Doch nicht nur das Miteinander mit den besuchten Senioren, sondern auch untereinander wird hier groß geschrieben. Das Besuchsdienst-Team trifft sich in regelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustausch. Gegenseitige Anregungen tragen dazu bei, Engagement und Motivation lebendig zu halten. Und bei Bedarf gibt es, wie auch schon vor Beginn der Tätigkeit, Möglichkeiten zur Fortbildung.

Begleitet und unterstützt wird das Team von Anja Rickert vom Caritasverband und Pastoralreferent Mathias Werth, der für die Pfarrei St. Dionysius tätig ist.

Frauen und Männer, die Interesse haben, ehrenamtlich beim Besuchsdienst mitzuarbeiten, sind willkommen und melden sich bitte unter 01577/3565687. Weitere Informationen gibt es im Internet. Auch Menschen, die gerne besucht werden möchten, können unter der genannten Telefonnummer Kontakt aufnehmen.

| www.rheinesuedwest.de.

„Der Umgang

mit den älteren Menschen gefällt mir. Ich schenke

etwas Zeit und

bekomme Herzlichkeit und Dankbarkeit zurück.“

Ehrenamtliche des Besuchsdienstes

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 28.05.2019, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
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