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Die Natur holt sich zurück, was ihr durch Überackerung genommen wurde – das beweist eindrucksvoll dieser vier Meter Breite Ackerrandstreifen, in dem Reinhard Hundrup vom Förderverein Waldhügel steht. Es ist eine der drei Flächen der Stadt Rheine, bei der eine ökologische Rückumwandlung umgesetzt wurde. Im April des vergangenen Jahres wurde die Fläche noch als Maisacker bestellt– heute blühen darin allerhand Ackerunkräuter, darunter auch Klatschmohn und Kornblumen. Die Blumenpracht ist dabei nicht das Ergebnis einer gezielten Aussaat. „Die Fläche wurde sich selbst überlassen. Das ist das Vorkommen, dass - trotz jahrelanger Behandlung mit Glyphosat - noch in der Erde war“, schildert Reinhard Hundrup.

Die Fläche An der Welle wurde bereits 1996 mit Landesmitteln gekauft. Derzeit laufen Planungen, sie einzuzäunen und von Schafen beweiden zu lassen – die die Fläche dann auf ganz natürliche Art und Weise pflegen. Foto: Rapreger; Text: Hesping

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 25.07.2020, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
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