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Stadtteilbeirat Dutum-Dorenkamp engagiert sich erfolgreich für Halteverbot an KvG

So ziemlich jede Grundschule in Rheine kennt das: Morgens vor Schulbeginn oder mittags nach Schulschluss reiht sich Stoßstange an Stoßstange entlang der Bürgersteige vor der Schule – Eltern holen ihre Kinder ab. Zwischen den parkenden Autos versuchen jene Kinder irgendwie sicher über die Straße zu kommen, die zu Fuß oder mit dem Rad die Schule besuchen. Doch Grundschüler sind selten groß genug, um zwischen den Autos die Straße überhaupt einsehen zu können. Vor allem seit der SUV ein beliebtes Stadtauto geworden ist.

An der Kardinal-von-Galen-Schule (KvG) in Rheine wurde jetzt nach langem Ringen mithilfe des Stadtteilbeirats Dutum-Dorenkamp eine Lösung gefunden, um die Situation zu entlasten und die Kinder zu schützen. Nun klappt es besser – unbelehrbare Eltern ausgenommen: Nachdem ein Zebrastreifen von der Stadt abgelehnt wurde, haben die Schulpflegschaft der KvG und Frank Hörsting vom Stadtteilbeirat Dutum-Dorenkamp eine Halteverbotszone beantragt nach dem Vorbild aus anderen Städten. Nachdem regelmäßige Briefe von Schulleiter Christoph Koenen und seinem Vorgänger an die Stadt über Jahre immer ergebnislos blieben, zeigte der Weg über den Stadtteilbeirat Dutum-Dorenkamp endlich Wirkung: Vor der Kardinal-von-Galen-Schule wurde vor den Sommerferien eine Halteverbotzone von Montag bis Freitag von 7 bis 9 Uhr und von 11 bis 14 Uhr eingerichtet.

Im Interview schildert Christoph Koenen, warum die Situation der KvG seine SchülerInnen gefährdete, warum es eines Halteverbots bedurfte und was sich geändert hat.