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Bestand im Naturschutzgebiet muss für besseres Wachstum verdünnt werden

Der Wald auf dem Waldhügel wird in diesen Wochen gründlich durchforstet. „Der Bestand muss etwas ausgedünnt werden, um den verbleibenden Bäumen mehr Platz zum Wachstum zu verschaffen“, begründete der für Rheine und Hörstel zuständige Leiter des Forstbetriebsbezirkes, Markus Weber, auf Anfrage der MV, warum Ende Oktober/Anfang November Bäume im Naturschutzgebiet gefällt werden.

Darüber hinaus gelte es, entlang der Spazierwege den Verkehrssicherheitspflichten nachzukommen und gefährdetes Holz zu entfernen. „Damit sich niemand verletzt“, sagt Weber. An anderer Stelle können alte und abgestorbene Bäume hingegen durchaus stehen bleiben. „Totholz bietet jede Menge Lebensraum für viele Tier- und Insektenarten“, betont der Revierförster.

Damit das zu entfernende Holz auch möglichst schonend entfernt wird, haben die Forst-Fachleute schon „Rückegassen“ eingerichtet, auf denen schwere Maschinen arbeiten können. „Andere Bereiche des Waldbodens bleiben aber unangetastet, um hier nicht zu unerwünschten Verdichtungen zu kommen“, fügte Weber hinzu.

In den vergangenen Wochen war Weber unter anderem mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Waldhügel, Reinhard Hundrup, auf dem Waldhügel unterwegs und hat mit einer Sprühpistole die Bäume gekennzeichnet, die im Sinne des Naturschutzes weichen sollen. „Die gesamte Maßnahme ist mit dem Kreis Steinfurt und dem Waldhügel-Verein abgestimmt“, betonte der Förster auf Anfrage.

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 13.10.2021, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
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