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Freude über eine moderne Schule

-mas- RHEINE. Nach einem umfangreichen Um- und Neubau hat die Edith-Stein-Schule in der Bühnertstraße „die Kreidezeit endlich hinter sich gelassen“. Das sagte Schulleiter Frank Krehe gestern bei der offiziellen Einweihung. In der Tat, es sei „Zeit für ein Upgrade“ gewesen. Das bestätigte auch Bürgermeister Peter Lüttmann mit dem Hinweis darauf, dass das Schulgebäude nach Baufertigstellung 1963 in Betrieb gegangen war. Der ausführende Architekt Ulrich Borowski machte unterdessen deutlich, was sich geändert hat: „Es gibt jetzt ausreichend Klassen- und Differenzierungsräume, eine schöne Schulbücherei statt nur wie zuvor eine kleine Leseecke, ein von außen optisch ansprechendes Gebäude, eine großzügige Pausenhalle, einen komplett neuen Lehrerbereich mit neuen Toilettenräumen und Barrierefreiheit.“

Die „upgedatete“ Grundschule mache der ganzen Schulgemeinschaft viel Freude, sagte Krehe. „Wir sind jetzt raumtechnisch viel besser aufgestellt. Wir haben moderne Räume mit modernen Möbeln. Wir haben eine digitale Ausstattung mit digitalen Tafeln, wir haben Apple TV und eine Schulbücherei, die im Grundschulbereich sicherlich ihresgleichen sucht. Wir sind eine moderne Schule geworden in einem Stadtteil, der sich auch auf den Weg macht, ein attraktives Quartier für junge Familien zu werden. Eine moderne Schule ist nicht unbedeutend für die Attraktivität des Stadtteils Dorenkamp.“

Nicht nur die neue Optik der Schule wirke nach außen. „Die Familien nehmen wahr, dass sich hier ein Wandel vollzogen hat. Unsere technische Ausstattung kommt den Familien zugute.“ Die neue Attraktivität mache sich bereits an den Schülerzahlen bemerkbar. „Die Zahlen steigen“, sagte Krehe.

Bürgermeister Lüttmann dankte Rat und Verwaltung sowie allen am Neu- und Umbau beteiligen Personen dafür, dass die Schule jetzt „die notwendigen Rahmenbedingungen“ erfülle, die aus der Schule einen modernen Bildungsort mache. Mit einer Photovoltaikanlage und der Dachbegrünung sei das Gebäude auch nach Nachhaltigkeitsgesichtspunkten erstellt worden.

Der Unterricht in der „neuen“ Schule läuft bereits wieder seit einem Jahr. „Wegen einiger Kleinigkeiten, die noch zu erledigen waren, konnten wir erst jetzt die Einweihung feiern“, erläuterte Krehe. Lüttmann wies auf die 728000 Euro Landesmittel der NRW-Bank aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ hin. Die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen laut Lüttmann 2,4 Millionen Euro, inklusive Außenanlage. Der Eigenanteil der Stadt Rhein beträgt 1, 672 Millionen Euro. „Wir haben hier einen barrierefreien, brandschutztechnisch wie medientechnisch aufgerüsteten, erweiterten und sanierten Bildungsort. Das ist alles auf Zukunft ausgerichtet und gibt Raum, damit sich junge Menschen im Sinne Edith Steins entwickeln können“, sagte Lüttmann.

Unterdessen will Schulleiter Krehe mit seinem Team das nächste Projekt in Angriff nehmen: „Der hintere Bereich des Schulhofes ist nicht kindgerecht. Das ist für uns eine Schwerpunktaufgabe in den kommenden Monaten.“

Für Unterhaltung zwischen den Beiträgen der Festredner sorgten übrigens die Schülerinnen und Schüler, die mit ihrem Musiklehrer und dem Jekits-Team Lieder und Tänze darboten.

Apropos Kreidezeit: Eine Tafel und einige Pakete Kreide hat der Schulleiter für künftige Generationen gesichert. „Damit man später noch mal weiß, was das war.“

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 06.04.2022, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
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