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Gemeinnützige Hilfsorganisation eröffnete am Montag neu an der Ecke von Bonifatiusstraße und Stadtforst
 
 

-lbe- RHEINE. Das Sozialkaufhaus „Kleeblatt“ öffnete seine Türen am Montag erstmals an der Ecke von Bonifatiusstraße 252 und Stadtforst 1-3. Bei der Neueröffnung wurden insgesamt rund 80 Bürgerinnen und Bürger mit Donuts und Getränken begrüßt. Der neue Standort ist der Nachfolger auf den knapp 1000 Quadratmeter großen Laden an der Hemelter Straße, der zehn Jahre lang als Sozialkaufhaus und Treffpunkt für Bedürftige diente. Das neue Geschäft verfügt über eine große, offene Halle und ist mit circa 600 Quadratmetern etwas kleiner. Wegen einer nötigen Brandschutzmaßnahme, die der gemeinnützige Verein finanziell nicht stemmen konnte, musste man sich vom alten Standort verabschieden.

Eine Woche lang waren die Türen aufgrund des Umzugs geschlossen. „Wir sind glücklich, dass der Umzug so komplikationsfrei über die Bühne lief und alles gut funktioniert hat“, freute sich Nicole Annas stellvertretend für den Vorsitzenden Heinrich Annas. „Nun hoffen wir, dass wir auch hier zahlreiche Bedürftige empfangen und ihnen helfen können.“ Wer etwas für Bedürftige spenden oder selbst Alltagsartikel für einen schmalen Preis abstauben möchte, der ist im Kleeblatt an der richtigen Stelle: „Unsere Hilfe ist nur dank der Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger möglich. Wir wären ohne Spenden nicht tragbar und bitten deshalb weiterhin vor allem um Textilspenden jeglicher Art“, sagte Annas.

Bei der Neueröffnung am Montagmorgen stellte eine Kundin treffend fest: „Der Laden ist viel offener gestaltet als vorher.“ Sie sei sonst immer ins Kleeblatt gekommen, um etwas zu spenden. Doch bei ihrem Besuch im neuen Laden „habe ich direkt etwas für mich selbst gefunden, da es hier so offen und geräumig ist – man hat einen viel besseren Überblick.“

Das Kleeblatt macht sich seit Jahren für die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen sowie für die Familien- und Jugendhilfe stark. Auch die Flüchtlingshilfe steht bei der anerkannten Hilfsorganisation oben auf der Agenda. So stattete man gerade erst viele ukrainische Geflüchtete mit Textilien und Hygieneartikeln aus.

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 06.05.2022, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
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