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Vier Jahre ist es – bedingt durch Corona - schon her, dass das letzte interkulturelle „Fest der Begegnung“ auf dem Dorenkamp gefeiert werden konnte. Und viele, die dort waren, erinnern sich gerne zurück an wirklich viele interessante Begegnungen und ein buntes Treiben auf und vor der Bühne.

In diesem Jahr gibt es endlich wieder ein „Fest der Begegnung“ in der Neuen Mitte Dorenkamp auf dem Pfarrer-Bergmannshoff-Platz. Am Sonntag, 25. September, startet das Fest um 12 Uhr mit der Eröffnung auf der Bühne vor der Stadtsparkasse.
„Mit dem Fest der Begegnung eröffnen wir zugleich die diesjährige interkulturelle Woche, die wir schon viele Jahre in Rheine mit vielen unterschiedlichen interkulturellen Aktionen begehen“, sagt Jessica Stallmann, Mitarbeiterin in der Mitte 51 und Mitorganisatorin des Festes.
Die Interkulturelle Woche steht in diesem Jahr unter der Überschrift „#offen geht“. „Bis 16 Uhr gibt es dann die Gelegenheit, wieder dem bunten interkulturellen Bühnenprogramm, bei dem auch viele Akteure aus dem Stadtteil mitmachen, zu folgen oder sich an den vielen verschiedenen Ständen auf Entdeckungs- und Begegnungstour zu begeben“, erläutert Pastoralreferent Matthias Werth von der Pfarrei St. Dionysius, der das „Fest der Begegnung“, v.a. die nahezu 40 verschiedenen Stände mit organisiert.
Dort gibt es zahlreiche Mitmach-Angebote, die zum Schmecken, Spielen, Singen, Lachen, Informieren, Kennenlernen – eben zum Begegnen einladen.
Und Reinhard Hundrup von der IG Dutum-Dorenkamp ergänzt: „Uns ist es wichtig, dass wir ein solches Fest in unserem Stadtteil, in dem viele Migrantinnen und Migranten wohnen, feiern, weil Einheimische und Migranten sich hier auf unkomplizierte Weise einander begegnen und näherkommen können.“
„Deshalb freuen wir uns sehr, dass wieder viele Familien, ehemals Geflüchtete aus anderen Ländern, dabei sind, die ihre eigenen kulinarischen Spezialitäten anbieten,
ebenso wie viele einheimische Gruppierungen und Institutionen mit vielen Aktionsständen auch für Kinder“, ergänzt Volker Middelberg, der ebenfalls in der Mitte51 mitarbeitet und das Fest mitorganisiert. Denn – und darin sind sich alle Organisatoren einig: Nur Begegnung miteinander kann Vorurteile abbauen und zu einem guten Klima im Stadtteil beitragen!

Gefördert und ermöglicht wird das Fest vom Bistum Münster, der Stadt Rheine und dem Integrationsrat der Stadt Rheine.