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Lange Diskussion im Rat über „öffentlichen“ oder „privaten Markt“
 
 

-wol- RHEINE. Die Stadtverwaltung übernimmt eine koordinierende Rolle und will so einen Beitrag für die Verwirklichung eines Feierabendmarktes im Stadtteil Dorenkamp leisten. Das ist das Ergebnis einer längeren Diskussion in der Ratssitzung am Dienstagabend. Bürgermeister Peter Lüttmann hatte letztlich den Versuch der Koordination mit allen Beteiligten vorgeschlagen, „wenn wir den gemeinsamen Geburtshelfer spielen wollen“.

Den ambitionierten Zeitplan der IG Dutum-Dorenkamp (die die Vision entwickelt hatte) und der Fraktionen von Grünen und Linken (die den politischen Antrag gestellt hatten) aber könne die Verwaltung nicht einhalten. Statt bis April den Feierabendmarkt zu beschließen, so der Antrag, soll es nun einen „Startschuss bis zum Sommer“ geben. Eine Abstimmung über den Antrag entfiel somit.

Rainer Ortel (UWG) verlangte, dass die „grundsätzliche Zustimmung“ zur Idee im Protokoll der Ratssitzung deutlich werden solle. Denn die Diskussion im Vorfeld hatte sich gar nicht um das Für und Wider eines Feierabend-Marktes gedreht, sondern um das Wie.

Konzept-Idee der IG Dutum-Dorenkamp wird nach politischem Antrag Thema in den Rats-Gremien
 
 

-mas- RHEINE. Genießen Sie Ihren Feierabend bei einem Gläschen Wein. Atmen Sie den Duft des frisch gebackenen Landbrotes. Quatschen und klönen Sie bei ein paar kleinen Snacks wie Reibekuchen, Lakritz, Gyros, Bratfisch und einem dampfenden Cappuccino mit Freunden und Bekannten. Ach ja – und natürlich können Sie hier auf dem Feierabend-Markt noch alles Notwendige einkaufen für die nächsten Mahlzeiten, die zu Hause in der Küche zubereitet werden sollen. Mit Produkten frisch von den Höfen in der Region.

Noch ist der FeierabendMarkt im Herzen des Dorenkamps eine Vision. Die IG Dutum-Dorenkmap um ihren Vorsitzenden Reinhard Hundrup hat sich seit Jahren ins Zeug gelegt, um aus der Vision ein Angebot machen zu können. Über die politische Schiene sind jetzt Anträge der Fraktionen „Die Linke“ und „Bündnis 90/Die Grünen“ an die Stadt Rheine gestellt worden, die das Ziel haben, einen Feierabend-Markt im Schatten der Elisabethkirche auf dem Parkplatz zwischen Darbrook-, Windthorst- und Hammersenstraße einzurichten.

Lastenräder
 

Danke für den Artikel zum Lastenrad für die Stadtteile! Stünden in der Neuen Mitte Dorenkamp ein paar zum Ausleihen, hätte ich schon ewig kein Auto mehr, das brauche ich nämlich eigentlich nur für den Wocheneinkauf.

Ich möchte daher anregen, drei bis vier Parkplätze der Neuen Mitte für abschließbare E-Lastenrad-Boxen zu nutzen. Per Online-Login und QR-Code auf dem Handy zum Einscannen an der Tür könnte man sie personalfrei leihen. Der Online-Login setzt eine Identifizierung voraus, das geht anderswo ja auch – zum Beispiel durch die Hinterlegung eines SEPA-Mandats für die Leihgebühr. Gewartet werden könnten die Räder durch das Personal der Radstation. Koppelt man die Leihräder mit Leihfahrzeugen (siehe Gisèle-Freund-Straße), könnte für viele Leute eine echte Alternative zum eigenen Auto geschaffen werden.