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Fahrgeschäfts-Hopping auf dem Elisabeth-Kirmesplatz

Familienkirmes fand am Wochenende an allen drei Tagen ihr Publikum

-ue- RHEINE. Das launische Wetter am Wochenende zeigte Wirkung. Je nach Regenlage flanierten mal mehr und mal weniger Besucherinnen und Besucher über die Familienkirmes neben der Elisabethkirche. Alles in allem zeigte das rege Interesse von Eltern und Kindern, dass die aus Mesum „ausgeliehene“ Rummelveranstaltung einen neuen Platz im städtischen Terminkalender gefunden hat.

„Klein, aber fein“, kommentierte ein älterer Besucher die bunte Vergnügungsmeile zwischen Windhorst- und Mittelstraße. Die Dorenkämper freuten sich über die zusätzliche Abwechslung am Wochenende. Bürgermeister Peter Lüttmann deutete die guten Besucherzahlen als positives Zeichen dafür, dass die in Absprache mit den Mesumern verlegte Dorfkirmes eine neue Heimat gefunden habe: „Dadurch konnten wir den Schaustellern eine Alternative liefern!“ Am früheren Veranstaltungsort im südlichen Stadtteil seien die räumlichen Verhältnisse nicht mehr gegeben gewesen.

Die neue Kirmes im Dorenkamp trumpfte auch gleich mit einer Menge neuer Vergnügungstechnik auf. Licht-, Laser- und Nebeleffekte wechselten sich ab. Rotierende Fahrgeschäfte zogen vor allem junge Leute magisch an. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h begeisterte die „Shock Wave“ über alle drei Tage viele Fahrgäste. Gleiches galt für den Auto-Scooter. „Hier hat sich nicht viel geändert“, kommentierte der Mann an der Kasse. „Hier haben Generationen von Kirmesfreunden die ersten Fahrversuche unternommen!“ Eine kleine Neuerung gab es dann aber doch. „Seit Neuestem kann man bei uns auch driften!“ Die kleinen elektrischen Flitzer mit den Gummi-Stoßstangen hätten jetzt eine neue spezielle Hinterachse. Dadurch fühlten sich die Menschen am Lenker wie in einem Sportwagen. In jeder scharfen Kurve breche bei dem „Drift-Scooter“ das Heck aus.

Mit Technik, die begeistert, lockte die Überschlagsschaukel „Intoxx“ ihre Fans an. Auch die Fahrgeschäft-Klassiker wie „Break Dance“, „Musik Express“ und „Airgate“ waren gut belegt. Viele junge Besucherinnen und Besucher praktizierten das Fahrgeschäfts-Hopping, von einem zum anderen und zurück. Die Schieß- und Wurfbuden konnten sich auch nicht beklagen.

Die kleinen Gäste kamen ebenfalls auf ihre Kosten. Das Feuerwehrauto und der Hubschrauber haben in der jüngeren Altersklasse nichts von ihrem Reiz eingebüßt. Für Pommes, Currywurst, Zuckerwatte oder ein Eis war zwischendurch aber immer noch Zeit.

Die traditionellen Buden mit ihrem reichhaltigen Angebot an Leckereien hatten nämlich ebenfalls ihre Plätze auf dem Kirmesplatz.

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 06.07.2026, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
alle Rechte vorbehalten.

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