Aus Kooperation wird gelebte Zusammenarbeit
Von , Newsdesk
In der Werkstatt am Art-and-Tech-Space kamen Ingenieure und der Nachwuchs zusammen, um sich kennenzulernen, über Projekte zu sprechen und die neue Kooperation zu feiern. Berthold Sommer | Foto: Berthold Sommer
Wenn Berufserfahrung auf Entdeckergeist trifft, entsteht etwas Besonderes. Genau das war kürzlich im Projektlabor des Berufskollegs Rheine im Art-and-Tech-Space zu erleben. 14 Ingenieurinnen und Ingenieure des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) waren zu Gast, um die Technikwerkstatt und ihre jungen Macher kennenzulernen. Der Abend war der erste konkrete Schritt, die neue Kooperation zwischen dem VDI und dem Berufskolleg Rheine mit Leben zu füllen (unser Medienhaus berichtete).
Beteiligt sind das Berufskolleg Rheine des Kreises Steinfurt, im Besonderen das Projektlabor und die Lernwerkstatt 4.0. Die anwesenden Ingenieure und Gäste reagierten mit vielen positiven Rückmeldungen. „Die mitgebrachten Projekte kamen gut an und führten zu manchem fachlichen Gespräch“, heißt es in einer Pressemitteilung. Bei einer kleinen technischen Bastelaktion probierten die Gäste zudem selbst etwas Neues praktisch aus.
Die Vereinbarung soll für beide Seiten neue Impulse liefern. So kann der VDI seine Arbeit dem Nachwuchs näherbringen, andererseits können einzelne Projektarbeiten der Schülerinnen und Schüler fachlich und organisatorisch durch die Expertise des VDI unterstützt werden – so wie der Verein das anlässlich seines 75-jährigen Bestehens vor wenigen Wochen auch beabsic htigt hatte.
Das Projektlabor ist ein eigenständiges Projekt des Berufskollegs Rheine des Kreises Steinfurt und eng an dieses angebunden. Als „Maker Space“ besteht es bereits seit über 16 Jahren. Darüber hinaus ist es ein Schülerforschungszentrum und ein Treffpunkt für technikinteressierte Menschen. Das Berufskolleg betreibt es.
Beim Kennenlernabend zeigte eine kurze Vorstellungsrunde, wie viel geballte Berufserfahrung und Fachkompetenz an diesem Abend versammelt waren. Doch auch der Techniknachwuchs konnte die Gäste mit seinen Projekten begeistern. Die Führung durch die Werkstatt übernahmen die Maker selbst, sodass die Ingenieure das Projektlabor in kleinen Gruppen erkundeten.
Im Anschluss ging es um die aktuellen Projektarbeiten, mit denen die Maker beim Wettbewerb „Jugend forscht 2027“ an den Start gehen. Schnell entwickelten sich spannende Fachgespräche und die jungen Forscherinnen und Forscher nahmen manchen Tipp für ihre Projekte mit. Hilfreich sind auch neue Verbindungen zu Unternehmen, die bei speziellen Problemstellungen mit Lösungen weiterhelfen können.
Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 14.10.2026, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
alle Rechte vorbehalten.






