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Recyceln ist gut – Vermeiden ist besser

RHEINE. Wer hätte gedacht, dass Müll so spannend sein kann. Den Eindruck jedenfalls hinterließen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a des Emsland-Gymnasiums, als sie im Rahmen ihres Politikunterrichts am Mittwoch den Bauhof der Technischen Betriebe in Rheine besuchten. Und Tanja Starke, die als Fachbereitsleiterin Entsorgung den Kindern Rede und Antwort stand, freute sich über das große Interesse. Gemeinsam mit Betriebsleiter Jochen Vennekötter hieß sie die Klasse auf dem Gelände der TBR willkommen.

Freude über eine moderne Schule

-mas- RHEINE. Nach einem umfangreichen Um- und Neubau hat die Edith-Stein-Schule in der Bühnertstraße „die Kreidezeit endlich hinter sich gelassen“. Das sagte Schulleiter Frank Krehe gestern bei der offiziellen Einweihung. In der Tat, es sei „Zeit für ein Upgrade“ gewesen. Das bestätigte auch Bürgermeister Peter Lüttmann mit dem Hinweis darauf, dass das Schulgebäude nach Baufertigstellung 1963 in Betrieb gegangen war. Der ausführende Architekt Ulrich Borowski machte unterdessen deutlich, was sich geändert hat: „Es gibt jetzt ausreichend Klassen- und Differenzierungsräume, eine schöne Schulbücherei statt nur wie zuvor eine kleine Leseecke, ein von außen optisch ansprechendes Gebäude, eine großzügige Pausenhalle, einen komplett neuen Lehrerbereich mit neuen Toilettenräumen und Barrierefreiheit.“

Auf den Spuren des Nationalsozialismus

RHEINE. Bei schönstem Wetter erfuhr die Klasse 9c des Emsland-Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Judith Richling den Geschichtsunterricht in Form eines Stadtrundganges einmal anders – und begab sich dabei auf die Spuren des Nationalsozialismus in der Rheiner Innenstadt.

Der Stadtrundgang wurde von Historikerin und Stadtführerin Angelika Pries geleitet. Die erste Station der Stadtführung führte zum Alten Rathaus, in dem die Lernenden Informationen über die Ereignisse rund um die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahre 1933 aus zeitgenössischen Quellen erfuhren. Danach machten die Schülerinnen und Schüler auf dem Marktplatz halt, wo im Jahr 1933 die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten stattfand, sowie am Markt 10. Dort lebte die jüdische Familie Buchdahl, die ein Obst- und Gemüsegeschäft betrieben hat und am 1. April 1933 Opfer des Boykotts jüdischer Geschäfte wurde.

Begegnungszentrum Mitte51 startet Aufruf zum Mitmachen

 

 Gemeinsam mit dem Integrationsrat startet die Mitte51 einen Aufruf mitzumachen.

#offengeht-  ist das diesjährige Motto der bundesweit stattfindenden Interkulturellen Woche (IKW).

Das Motto spiegelt unsere Situation wieder, in der wir uns aktuell alle befinden. „Wie auch schon in der Vergangenheit zeigen Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, dass „offen geht“. Bezieht man das auf die viele Ehrenamtlichen, die zurzeit ihre Türen für Geflüchtete öffnen, könnte das Motto nicht passender sein“, so Jessica Stallmann vom Hausteam der Mitte51.

Pressemitteilung

Fachbereich Schulen, Soziales, Migration und Integration

 

Freiheit auf zwei Rädern-

Das Team Fahrradtraining für Zugewanderte  und die Fahrradwerkstatt suchen Verstärkung

 

Eben mal einkaufen fahren, etwas für seine Gesundheit und das Klima tun, Freunde besuchen oder schnell einen Ausflug in Grüne wagen: Für viele von uns ist es Alltag, sich mit seinem Fahrrad fortzubewegen, die große Freiheit auf zwei Rädern genießen zu können.

Doch gerade Menschen aus fernen Ländern, die in unserer Stadt ihre neue Heimat gefunden haben, kennen das nicht. In einigen Ländern ist es sogar Frauen verboten Fahrrad zu fahren.

Die Ehrenamtlichen des Fahrradtrainings möchten Interessierten die Chance anbieten, das Radfahren zu erlernen. Doch nicht nur das Fahren wird hier vermittelt, auch das richtige Verhalten im Straßenverkehr, das verkehrstüchtige Rad und der richtige Sitz des Fahrradhelms sind Thema.

KvG-Schüler zeigen sich empört

RHEINE. „So viel Müll. Und das am Naturschutzgebiet Waldhügel.“ Die Schülerinnen und Schüler der beiden zweiten Klassen der Kardinal-von-Galen-Schule zeigte sich empört. Aber nicht nur das: Im Rahmen der Aktion „Sauberes Rheine“ haben kiloweise Müll eingesammelt und ordentlich entsorg.

Insgesamt fast 60 Kinder haben sich – ausgestattet mit Gartenhandschuhen und Müllsäcken – auf den Weg gemacht, um auf dem Waldhügel und in Dutum Müll einzusammeln. Reinhard Hundrup, Vorsitzender des Fördervereins Waldhügel und Opa eines Schülers aus der Klasse 2 a, hat die Klasse seines Enkels zum Waldhügel begleitet. Die Kinder staunten über die Müllmengen, die einfach so in der Natur herumlagen. Kuriose Fundstücke waren eine riesengroße verrostete Schraube, eine alte dreckige Brille, eine Spritze und sogar ein Autoschlüssel.

Für Unverständnis sorgte bei den Kindern besonders der Müll einer Fastfoodkette. Verpackungen und Plastikbesteck werden direkt in der Natur entsorgt. „Was soll denn diese Plastikgabel hier oben auf dem Hügel?“, fragte sich eine Schülerin. Auch Glasscherben und -flaschen waren überall zu finden, ebenso wie reichlich Hundekot-Tüten aus Plastik. Fazit: Es war zwar richtig anstrengend und teilweise auch eklig, so viel Müll zu sammeln. Dennoch waren die Kiner mit ihrer Arbeit zufrieden: „Das war echt toll“, meinte eine Zweitklässlerin. „Der Stadtteil Dutum wurde endlich sauber und wir waren froh darüber, etwas Gutes für die Umwelt getan zu haben“, ergänzte ein Klassenkamerad.

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 01.04.2022, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
alle Rechte vorbehalten.

Neues Angebot im Dorenkamp

-mas- RHEINE. Nach Feierabend auf dem Markt einkaufen, Leute treffen, klönen und sich an den Büdchen Reibekuchen, Burger, Fisch oder Gyros gönnen. Das soll im Herzen des Dorenkamps zum ersten Mal am Mittwoch, 27. April, möglich sein. Und danach dann jede Woche mittwochs immer wieder in der Zeit von 16 bis 19 Uhr. So ist der Plan, über den unser Medienhaus bereits berichtet hatte und den Reinhard Hundrup von der IG Dutum-Dorenkamp jetzt bekannt gegeben hat.

„Der Stadtteilbeirat Dutum-Dorenkamp begrüßt das Projekt, ein Antrag auf Sondernutzung ist gestellt und am Dienstag hat es noch Gespräche mit Vertretern des Fachbereichs Recht und Ordnung gegeben. Wir gehen davon aus, dass wir beginnen können. Wir hoffen auf die Genehmigung durch die Stadt“, sagte Hundrup. Stadtsprecher Frank de Groot-Dirks bestätigte, dass das Projekt grundsätzlich als genehmigungsfähig eingestuft werde. Mit elf Marktbeschickern sei die IG im Gespräch. „Je nach Saison werden aber nicht immer alle da sein“, erläutert Hundrup.

Zum Markt-Angebot sollen auf dem südlichen Teil der Fläche zwischen Pfarrer-Bergmannshoff-Platz, Hammersen- und Darbrookstraße Stände mit Milchprodukten, Lakritz, Spargel, Fisch, Suppen, Kartoffeln, Honig, Reibekuchen, Gyros und Burger gehören.

„Wir hoffen jetzt noch auf ehrenamtliche Helfer, die uns unterstützen, da wir am Markttag dafür sorgen müssen, dass der Platz frei von parkenden Autos ist“, sagte Hundrup zu den finalen Vorbereitungen.

Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 25.03.2022, © Altmeppen Verlag GmbH & Co. KG ,
alle Rechte vorbehalten.

Förderverein Waldhügel führt jährliche Aufräumaktion durch

 

RHEINE. Es gehört schon zur guten Tradition des Fördervereins Waldhügel in Rheine, dass sie kurz vor Frühjahrsbeginn losziehen, um mit Mitgliedern und Gästen Büsche an der Habichtshöhe, einem Randbezirk des Naturschutzgebietes „Waldhügel“, zu beschneiden und den Boden von Laub zu befreien. „Das machen wir jedes Jahr in Absprache mit den Technischen Betrieben Rheine, denn das hier ist städtisches Gebiet. Die abgeschnittenen Zweige und Blätter sammeln wir. Sie werden dann von Mitarbeitern des städtischen Bauhofes abgeholt und entsorgt“, erklärte Reinhard Hundrup, seit 13 Jahren Mitglied und erster Vorsitzender des Fördervereins.